
Einer von rund 50 Fischteichen an der Aschau bei Eschede
Von Hannover bin ich 60 km in nordöstlicher Richtung weitergefahren, in den Naturpark Südheide, dem südlichen Teil der Lüneburger Heide. Wir stehen auf einem süßen kleinen Stellplatz in der Natur am Ortsrand von Eschede, bekannt geworden durch das fürchterliche ICE-Zugunglück mit 100 Toten im Jahre 1998.
Unmittelbar am Stellplatz fließt die Aschau vorbei, ein 20 km langer Nebenfluss der Lachte, die in die Aller mündet. Drei Kilometer flussaufwärts wird die Aschau in den Aschauer Teichen aufgestaut. In den rund 50 künstlich angelegten Becken werden seit Anfang des 20. Jahrhundert kommerziell Forellen, Karpfen, Schleie, Hechte, Goldorfe, sowie Signal- und Edelkrebse gezüchtet.Normalerweise würde ich Doxi die Strecke von 6 km hin und zurück gar nicht mehr unbedingt zumuten, doch in der letzten Woche hat sie noch einmal eine Librela-Spritze bekommen und in den letzten Tage ist sie gut und problemlos gelaufen. Tatsächlich schafft sie die Strecke ohne große Anstrengung. Einmal knickt sie in den Vorderläufen weg und muss sich wieder aufrappeln, zeigt aber danach weder Schmerzen noch Humpeln.
Es ist eine schöne Tour durch Wald und Feld, fast immer am Fluss entlang, der hier lieblich durch die Landschaft mäandert. Wir begegnen keiner Menschenseele, dafür mehreren Rehen, die uns neugierig anstarren, bevor sie weglaufen. Auch Wölfe soll es rund um Eschede wieder geben, doch die kreuzen heute glücklicherweise nicht unseren Weg.
