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In Folie eingeschweißte und konservierte Pflanzen aus den 1970er Jahren
Helmut Schweizer (*1946) ist ein deutscher Künstler, der seit vielen Jahren in Düsseldorf lebt und seit den 1970er Jahren als Konzept- und Aktionskünstler Anerkennung erfahren hat. Er nahm u.a. an der documenta IX in Kassel teil und ist in internationalen Sammlungen vertreten.
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Schweizer gehört zu einer Generation, deren Blick auf Natur und Fortschritt durch historische Ereignisse geprägt wurde – von den atomaren Katastrophen des 20. Jahrhunderts in Hiroshima und Tschernobyl bis hin zu den ökologischen Herausforderungen der Gegenwart.
Seit den 1970er Jahren setzt sich Schweizer in seinen Arbeiten mit der Natur als schöpferischer und zugleich zerstörerischer Kraft auseinander. Seine ungewöhnliche Methode, Pflanzen nicht zu pressen oder zu trocknen, sondern in transparente Polyethylen-Folien einzuschweißen, führte zu experimentellen Herbarien, die sich über Jahrzehnte hinweg zu faszinierenden Zeitkapseln entwickelt haben.
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Wie kein zweiter europäischer Künstler seiner Zeit durchdringt und reflektiert Schweizer dabei die physikalischen, biochemischen und nuklearen Dimensionen der Natur und überführt dieses Wissen in Schönheit, Atmosphäre und Mahnung. Seine Arbeiten respektieren die Natur als eine Instanz, die sich nicht zwingen lässt und in deren Geschichte der Mensch nur eine Episode gewesen sein wird. Daher der Ausstellungstitel „nature [continues]“.





