
Früher gehasst, heute geliebt: Drei Nanas von Nicki de Saint Phalle am Leineufer in HIannover
Puh, die letzte größere Womo-Tour liegt bald schon neun Monate zurück: Womo kaputt, Doxi krank, ich zu sehr mit dem Studium beschäftigt, Wetter schlecht, das sind die Gründe für diese viel zu lange Pause. Doch jetzt hat es endlich wieder geklappt, in den Semesterferien zwischen dem Wintersemester 2025/26 und dem Sommersemester 2026.
Ich war im Vorfeld nicht sicher, wie das mit Doxis schwachen Hinterläufen funktionieren würde, denn zu längeren Wanderungen kann ich sie nicht mehr mitnehmen. Aber es hat alles gut geklappt: ins Wohnmobil habe ich sie immer rein- und rausgehoben. Strecken länger als 6 km sind wir nicht mehr gelaufen.
Und wenn ich doch einmal für mehrere Stunden weg vom Fahrzeug musste, habe ich uns einen Stellplatz gesucht, wo ich sie sicher draußen außerhalb des Womos bis zu meiner Rückkehr alleinlassen konnte. Meistens ist sie dann ohnehin schnell unters Womo gekrabbelt, wo sie am liebsten liegt, und wenn ich wiederkam, lag sie dort immer noch ganz entspannt oder vor sich hin schnarchend 🙂
Am Beginn der Reise habe ich die Karwoche als Individualgast im Ashram von Yoga-Vidya in Ostwestfalen verbracht. Viel zu lange war ich schon nicht mehr dort, doch die Tage mit jeweils zweimal fordernden Yoga-Stunden und viel weiteren Programmpunkten waren auch recht anstrengend.
Anschließend haben wir uns weiter durch Ostwestfalen Richtung Niedersachsen bewegt und Orte besucht, die auf meiner Womo-Landkarte noch offene weiße Punkte waren: Wallenberg, Brakel, Bad Karlshafen an der Weser, Uslar und Hardegse im Solling sowie Northeim im Leine-Bergland. Und endlich war ich auch einmal in Hannover, habe mir die Stadt und die berühmten Herrenhäsuer Gärten angeschaut.
Danach sind wir in die Südheide vorgestoßen, dem südlichen Teil der Lüneburger Heide. Wir waren in Eschede, Faßberg und Munster, sind durch die Heide gewandert, haben mehrere Museen besucht und schließlich auch den Weltvogelpark in Walsrode, was wirklich ein tolles Erlebnis war.
Dann ging es auf den Rückweg, zurück Richtung Westfalen und Ruhrgebiet, wo wir uns zuerst die aktuelle Ausstellung von Kunst aus den Händen von Udo Lindenberg in Werl angeschaut haben. Darauf hatte ich mich sehr gefreut.
Die letzten beiden Stationen dieser ereignisreichen Tour waren dann in Duisburg: einmal am stillgelegten Hüttenwerk in Duisburg Meiderich, wo gerade die japanischen Zierkirschen blühen und dann der Töppersee westlich des Rheins, fast schon an der Stadtgrenze zu Krefeld.
Leider hat mich in der zweiten Woche eine hartnäckige Erkältung geplagt. Die werde ich jetzt zu Hause auskurieren müssen. Deshalb könnte ich eigentlich noch ein paar Tage Urlaub vertragen. Doch heute beginnt bereits das neue Semester. Werde ich also gleich wieder loslegen müssen.
Alle Fotos und Beiträge von dieser ereignisreichen Tour gibt es hier.




