
Dieser WordPress-Blog ist so etwas wie mein persönliches Tagebuch. Fast viertausend Beiträge sind in den letzten 20 Jahre entstanden. Wenn man bedenkt, dass jeder Beitrag grob gerechnet eine Arbeitsstunde in Anspruch nimmt, für Fotos und Text, sowie die gesamte Wartung und Pflege des Systems, dann kommen für die 4.000 Beiträge annähernd zwei Arbeitsjahre á 40 Wochenstunden zusammen. Das hätte ich auch nicht gedacht.
Vielleicht nachvollziehbar, dass ich da ein wenig nervös werde, wenn der Blog plötzlich nicht mehr funktioniert. Backups habe ich genug, aber meistens entstehen ja Schwierigkeiten, wenn eine neue Software-Version von WordPress, eine neue PHP-Version (die Programmiersprache von WordPress) oder einzelne wichtige Erweiterungen (sogenannte Plugins) aktualisiert werden. Und dann geht es meistens nicht so einfach zurück, ohne Inhalte oder Funktionen zu verlieren.
Gerade hatte ich für zwei Wochen eine richtige Blog-Krise mit WordPress 6.9 und PHP 8.4. Leser werden es vermutlich gar nicht bemerkt haben, weil der Abruf der bisherigen Beiträge weiterhin einwandfrei funktionierte. Aber hinter den Kulissen knirschte es gewaltig – ich konnte keine neuen Fotos mehr hochladen, keine alten Beiträge editieren oder neue erstellen.
Und weil ein ausgefeilter WordPress-Blog ein komplexes Stück Software ist, bei dem auch so manches unsichtbar parallel im Hintergrund läuft, habe ich zwei Wochen immer wieder herumbasteln müssen, bis ich die ganze Maschinerie wieder gut am Laufen hatte. Kleine Defizite bleiben, aber mit denen kann ich erst einmal lesen. Gott sei Dank.





