
Das Neue Rathaus, Rückseite am Maschpark
Fast zwanzig Jahre lang bin ich im Frühling regelmäßig nach Hannover gefahren, um die Computermesse CeBit zu besuchen. Doch von der Stadt habe ich außer den Messehallen nie etwas gesehen. Ein echtes Versäumnis, wie ich heute festgestellt habe.
Eigentlich wollte ich heute vor allem die berühmten Herrenhäuser Gärten im Norden der Stadt erkunden. Aber nachdem ich festgestellt hatte, dass es von dort nur 4 km bis ins Zentrum sind, bin ich ganz gemütlich für zwei Stunden mit dem Fahrrad durch das Herz der niedersächsischen Landeshauptstadt gecruised.Ich hatte mir gar nicht so wahnsinnig viel davon versprochen, doch ich muss sagen: Hannover ist reich an interessanter Architektur, schönen Parks und viel Kunst im öffentlichen Raum.
Die architektonische Bandbreite reicht von historischen Wehrmauern, mittelalterlichem Fachwerk, Klassizismus, Bauhaus, Neue Sachlichkeit bis hin zu hypermodernen Bauten. Gleich neben dem riesigen, imposant-verschnörkelten Neuen Rathaus aus Wilhelminischer Zeit ragt der futuristische Gebäudekomplex der Nord LB in den Himmel,
Und mit dem großen Maschsee hat man viele Freizeitmöglichkeiten quasi direkt vor der Haustür. Sicher hätte ich noch mehr entdecken können, doch ich wollte Doxi nicht so lange im Wohnmobil allein lassen. Manchmal kann man eben nicht alles haben, doch jetzt bin ich von Hannover „angefixt“. Muss ich wohl wiederkommen, wenn ich erneut in der Gegend bin.






