Jaume Plensa im MKM

Jaume Plensa im MKM
Duisburg, 15. Juli 2026

Skulptur „Flora“ vor dem Museum Küppersmühle

Noch bis Anfang November präsentiert das Museum Küppersmühle in Duisburg die bislang umfassendste Einzelausstellung des renommierten spanischen Bildhauers Jaume Plensa mit zahlreichen großformatigen Skulpturen, Papierarbeiten sowie eigens für die Küppersmühle geschaffenen Wandzeichnungen,

Plensa ist international bekannt für seine eindrucksvollen Arbeiten im Öffentlichen Raum, die er seit über 20 Jahren weltweit präsentiert. Für internationale Aufmerksamkeit sorgte zuletzt sein Projekt „Secret Garden“ im Sommer 2025 anlässlich der Salzburger Festspiele auf dem Residenzplatz der Stadt.

In Deutschland hat Plensa Großskulpturen in Bonn-Bad Godesberg („Laurelle am Bahnhof“, 2024), Frankfurt am Main („Body of Knowledge“, 2010) und Potsdam („Gläserne Seele“, 2000) realisiert. Er ist einer der bedeutendsten universellen Künstler unserer Zeit.

Die Ausstellung im Museum Küppersmühle präsentiert eine große Skulptur im Eingangsbereich des Hauses – „Flora“ von 2021 – sowie eine spektakuläre Installation im Siloraum – „Invisible Anna“ von 2018: ein großer, transparenter Kopf aus Edelstahlstäben, dessen erhabene Ausstrahlung den Raum beherrscht und der dauerhaft an dieser Stelle ausgestellt werden soll.

In acht weiteren Räumen wird die formale und inhaltliche Bandbreite der Werke von Jaume Plensa mit Arbeiten aus verschiedensten Materialien anschaulich. Der Künstler arbeitet mit Marmor, Alabaster, Kunststoff, Bronze- und Eisenguss sowie Stahl in verschiedenen Maßstäben.

Plensas Werke sind rätselhaft und inspirierend zugleich. Der Künstler will mit seinen Arbeiten Brücken bauen, Fragen stellen, Schönheit in den Alltag der Menschen bringen; Verbindungen zwischen Menschen schaffen, ohne dass Hautfarbe, Ideologie, Religion oder Geografie eine Rolle spielen. Seine Arbeiten laden zur Kontemplation über uns selbst, über Schönheit und Erhabenheit ein.

( Michael Tischer )

Lauchzwiebeln mit Kartoffeln indisch

Lauchzwiebeln mit Kartoffeln indisch
Büttgen, 14. Juli 2026

Diesmal ist es ziemlich scharf geworden. Beim nächsten Mal besser mit etwas weniger Chilipulver.

Schön, dass es so viele indische Gerichte gibt, die noch nicht auf meiner Kochliste gelandet sind. Heute habe ich mich an Hari Pyaz Subji versucht, der indischen Variante von Lauchgemüse mit Tomaten, Knoblauch, Ingwer und Kartoffeln – ein einfaches und schnelles Rezept.

Die Zubereitung startet wie bei vielen indischen Gerichten mit dem Anschwitzen von Kreuzkümmel in Öl, bis das typische Aroma aufsteigt. Dann kommen der kleingeschnittene Ingwer plus Knoblauch hinzu, und auch das einen Moment bei mittlerer Hitze anbraten.

Im nächsten Schritt werden die kleingeschnittenen Tomaten und die Gewürze hinzugegeben: Korianderpulver, Garam Marsala, Kurkumapulver, Chilipulver (ich bevorzuge den etwas milderen Kashmir-Chili) und etwas Salz.

Das Ganze gut vermischen und umrühren, bis die Tomatenstücke weich gekocht sind. Dann kommen die klein geschnittenen Lauchzwiebeln und die rohen Kartoffelscheiben hinzu. Nun einen Deckel auf die Pfanne geben und die Zutaten bei mittlerer Hitze zehn bis zwölf Minuten garen lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Dann ist das leckere vegetarische Gericht auch schon servierbereit.

( Michael Tischer )

Die Große 2026, Teil III

Die Große 2026, Teil III
Düsseldorf, 13. Juli 2026

Teil III meiner Lieblingswerke aus der GROSSEN 2026 präsentiert passenderweise alle mir aufgefallenen Werke in 3D: Skulpturen, Objekte und Bilder mit Tiefe. Auch das teuerste Objekt der diesjährigen Ausstellung ist dabei.

( Michael Tischer )

Die Große 2026, Teil II

Emil Sorge, Dekonstruktion, 2025

Teil II meiner Lieblingswerke von der GROSSEN 2026, an der diesmal rund 180 Künstler:innen teilnehmen, die von einer wechselnden Fachjury ausgewählt wurden. Die Ausstellung gilt als Treffpunkt der professionellen Branche und liefert ein verlässliches Spiegelbild der Entwicklungen in der modernen Kunst.

Auch dieses Jahr wird wieder der Kunstpreis der Künstler vergeben. Heuer geht er an den (Wahl-)Krefelder Bart Koning. Mit dem Preis für Positionen der Künstler*innen bis 35 Jahre wird anno 2026 der (Wahl-)Kölner Max van Dorsten ausgezeichnet.

( Michael Tischer )

Abi 40 Treffen

Abi 40 Treffen
Kaarst, 11. Juli 2026

Gruppenfoto nach 40 Jahren

Heute vor einer Woche hatten wir Abitreffen anlässlich des vierzigsten Jubiläums unseres Schulabschlusses. Nun sind auch die Fotos da. 1986 haben wir am Georg-Büchner-Gymnasium in Vorst die Abiturprüfungen abgelegt. Ich mit Mathe und Physik als Leistungskurs, sowie Englisch und Geschichte als Nebenfächer.

Erst wollten sie mich damals gar nicht zu den Klausuren zulassen, weil ich in einigen Kursen zu wenig präsent war. Einfach, weil ich zu dieser Zeit bereits kommerziell Software entwickelt habe. Da blieb nicht genug Zeit für so viel Schule 🙂

Damals, 1986, hat noch niemand ernsthaft mit einer baldigen Deutschen Wiedervereinigung gerechnet, Internet und Smartphones gab es noch nicht und Helmut „die Birne“ Kohl regierte als Kanzler einer konservativen Koalition von Bonn aus.

Vierzig Jahre ist das nun schon her. Die 30-Jahr-Feier vor zehn Jahren hatte ich leider verpasst und so habe ich einige der Mitschüler von damals mindestens 20 Jahre nicht gesehen, andere sogar noch länger. Es war ein schönes Fest mit viel Hallo und guter Stimmung bei herrlichem Wetter.

Viele von uns werden an diesem Abend sicherlich hin und wieder gedacht haben: Mann, wie alt wir nun schon sind. Mich hat es stellenweise sehr gerührt zu erfahren, was aus den jungen Menschen von damals geworden ist, was sie gelernt haben, wie sie in die Welt hinaus gezogen sind, um ihr Glück zu finden und Familien zu gründen.

Irgendwie schien ich an diesem Abend einer der ganz wenigen zu sein, die nie geheiratet und niemals Kinder bekommen haben. Aber auf jeden Fall war ich der einzige, der schon seit vielen Jahren nicht mehr im Berufsleben steht und nun, mit 59, sein Erststudium absolviert. Dafür habe einige ungläubige Blicke geerntet. Ist aber wahr. Wie das Leben halt manchmal so spielt.

( Michael Tischer )

Sommersalat mit Kichererbsen

Sommersalat mit Kichererbsen
Büttgen, 10. Juli 2026

Die Minze im Dressing sorgt für eine sommerliche Frische des Salats

Es wird schon wieder warm. Heute ist der erste Tag, an dem erneut die 30 Grad-Marke überschritten wird. Und so soll es auch in der kommenden Woche weitergehen.

Genau der richtige Moment, um ein Rezept für einen leichten Sommersalat mit gekochten Kichererbsen, kleingeschnittenen Tomaten, Gurke, Zwiebel und Granatapfelkernen auszuprobieren.

Als Dressing gebe ich eine im Mixer pürierte Mischung aus Skyr (Joghurt), etwas Honig und Salz, sowie frischen Minzblättern dazu. Das schmeckt durch die Minze schön nach Sommer und ist gut bekömmlich.

Sommersalat mit Kichererbsen

Vor dem Unterheben des Dressings: Das kleine rote Runde sind die Granatapfelkerne.

( Michael Tischer )