
Von mir mithilfe der KI erzeugtes Bild in Magritte-Style
Lustig, ich denke ja immer, mein Blog wird nur von meinen zwei Dutzend Freunden und Bekannten gelesen. Aber offensichtlich stimmt das nicht so ganz.
Dieser Tage kontaktierte mich eine TV-Produktionsgesellschaft aus Hamburg, die gerade im Auftrag von ARTE an einer Dokumentation über den belgischen Surrealisten René Magritte arbeitet. Magritte soll in dem Streifen als eine Art Wegbereiter der KI-Kunst präsentiert werden.
Ob ich mir vorstellen könnte, in dieser Sendung, deren Ausstrahlung für den Herbst geplant ist, als Experte für Kunst und KI aufzutreten? Ich hätte da doch so viel Kunst und IT auf meinem Blog und sei ja offensichtlich ein wahres Multitalent. „Danke für die freundliche Ansprache“, habe ich da spontan gedacht, „der Tag ist gerettet“.
Nun muss ich gestehen, dass ich ARTE tatsächlich sehr schätze. Alles andere könnten man von mir aus abschalten, insbesondere das gesamte Privatfernsehen. Gerne sofort.
Und obwohl so eine Anfrage natürlich immer auch ein wenig schmeichelt, fiel es mir nicht schwer, abzulehnen. Ich bin gerade zu sehr mit meinem Studium beschäftigt und auch in keiner Weise scharf darauf, im TV als „Computer- und Kunst-Experte“ aufzutauchen. Zu viel der Ehre.
Mein kleiner Blog hier reicht mir als Sprachrohr und Tagebuch vollkommen aus. Wird ja offensichtlich auch gelesen. Aber ich werde mir die Magritte-Doku im Herbst sicher mit Interesse anschauen und dann auch feststellen, wen sie stattdessen als „Experten“ engagiert haben.






