
Die Ausstellung in der Langen Foundation zeigt rund 80 Werke des Künstlers, hier die Untere Galerie 1
Adam Pendleton (*1984) ist ein schwarzer US-amerikanischer Konzeptkünstler, der für seine multidisziplinäre Praxis bekannt ist, die Malerei, Siebdruck, Collage, Video, Performance und Wortkunst umfasst.
Viele von Pendletons Arbeiten sind vom Konzept des „Black Dada“ durchdrungen, das der Künstler beschreibt als „eine Möglichkeit, über die Zukunft zu reflektieren, während man über die Vergangenheit spricht. Es ist unser gegenwärtiger Moment.“ Der Begriff stammt aus dem Gedicht „Black Dada Nihilismus“ von Amiri Baraka aus dem Jahr 1964. Er dient Pendleton als Bezugsrahmen, mit dem er die Schnittstellen von Blackness, Abstraktion und den historischen Avantgarden untersucht.
Pendleton war bereits mit Ausstellungen in renommierten Museen vertreten. Werke von ihm sind u.a. im Museum of Modern Art, dem Solomon R. Guggenheim Museum, der Tate Gallery sowie die Pinakothek der Moderne in München zu sehen. Zu seinen bekanntesten Sammlern zählen Steven A. Cohen, Leonardo DiCaprio und Venus Williams.
In der Langen Foundation, Neuss, werden derzeit 80 Arbeiten von ihm gezeigt, die ein breites Spektrum seines Schaffens abdecken. Abstraktion erscheint hier als eine aktive, produktive Kraft – fähig, Geschichte, Politik und Wahrnehmung in einer dynamischen Spannung zusammenzuhalten. Im Dialog mit der wunderbar reduzierten Museumsarchitektur von Tadao Ando kommen die Werke Pendletons hervorragend zu Geltung, wie ich finde.




Dann geht es in den Wald am Liesendahls Bach. Die Sonne strahlt durch die frisch ergrünten Buchen, und intensives Vogelgezwitscher aus allen Richtungen begleitet mich – einfach herrlich.


